Wie ich meine bessere Hälfte kennenlernte

Der Titel klingt sehr direkt, aber genau so war es halt – damals so um Karneval 1979 im Love Story:

Wie jeden Samstag war die Disco schon kurz nach 20.00h rappelvoll, ich stand oben die Treppe rauf und nippte wie gewohnt an meinem Bitter Lemon. Eigentlich nicht unbedingt mein Lieblingsgetränk, aber der Führerschein, Sie wissen schon …

Friederike & Frank

Jedenfalls schaute ich nach unten Richtung Tanzfläche und sah an dessen Rand verdeckt im Profil eine Rotblonde, die offenbar wahllos „Körbe“ verteilte. Das machte mich neugierig, atmete tief durch (und noch einmal) und ging nach unten. Ohne sie überhaupt richtig gesehen zu haben, fragte ich das übliche „Willst Du tanzen?“.

Sie musterte mich mit einem schnellen, aber sorgfältigen Blick vom Scheitel bis zur Sohle und antwortete (fast überraschend) „Ja“ – Was hatte ich „falsch“ gemacht?   😉

Auf der Tanzfläche sah ich sie dann erstmals richtig, es könnte – ohne Gewähr – Cliff Richard’s „Don’t talk anymore“ gelaufen sein. Nebenbei bemerkt hatte sie noch zwei Freundinnen, Gaby aus Greven-Schmedehausen und Marie-Theres aus Rheine dabei, die ich später an ihrem Tisch kennenlernte. Auch diese haben sich ihre Freunde bzw. späteren Männer im Love Story „angelacht“ – für heutige Kiddies kurz übersetzt: eine Art prähistorisches Parshippen.  

3 thoughts on “Wie ich meine bessere Hälfte kennenlernte”

  1. Stimmt, so ist es gewesen. Oder so ähnlich zumindest. Es ist ja auch schon einige Jährchen her. Schön wars auf jeden Fall

    1. Also: Friederike (nicht Frederick!) heisst mit Nachnamen Lamkemeyer. Ich selber bin der Autor und heisse recht unspektakulär Müller

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